Erlebtes

Hinauf rutschen

Mein Jahr 2016 endete nicht gut. In der Weihnachtszeit habe ich einen Großteil damit verbracht, festzustellen, dass grad in meinem Leben einiges schief läuft. Einem Freund, der mir dann zum Neujahr einen so gut wie möglichen guten Rutsch wünschte, entgegnete ich humorvoll, dass ich wohl nur hinauf rutschen kann. Aber wer in Physik etwas aufgepasst hat, weiß dass so was nicht geht.

Mal anders abbiegen

Letzens bin ich nicht auf meiner üblichen Route nach München gekommen, sondern fuhr mit einer Freundin gemeinsam nach München Thalhausen. Nun hätte ich von dort auf den Weg mit der U-Bahn machen können, doch ich entschied mich einen anderen Weg einzuschlagen. 

Kissenschlacht!

Mitte Juni, Freitagabend. Ein Gastvortrag für unsere Jugendgruppe war grad zu Ende und ich flätze mich mit ein paar unser Jugendlichen auf die Couch. Schöner, kleiner Kreis. Nachdem Gesprächsthemen ausgingen und das Werwolf-Spiel seinen Charm verlor, packte ich einfach ein Kissen, knallte es dem Teenie neben mir ins Gesicht und rief: “Kissenschlacht!”.

Ruhe. Alle schaun mich an. Aber wenige Sekunden später ging’s dann richtig los! Jeder packte sich ein (oder mehrere ;)) Kissen und die Schlacht begann! So, dass sogar selbst die sportlichen Teenies außer Puste waren 😉

Manchmal braucht es keine große Planerei, sondern nur das innere Kind und ne verrückte Idee, für eine gute Portion Spaß! Es war so einfach, und doch so wunderbar.

Auf zum Bundesjugendtreffen!

Heute geht es für mich, mit 7 tollen Begleitern, nach Erfurt, zum Bundesjugendtreffen der Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland – kurz BUJU. Dort treffen wir auf 4800 andere. Und ich freu mich richtig drauf, ein riesiger Event, mit Lobpreis, klasse Andachten/Predigten, begeisternde Aktionen und viel mehr.

Und eigentlich mag ich so riesige Events nicht. Aber vor 2 Jahren packte mich einfach die Neugier, zu diesem Event wo so viele FeG-ler positives berichten konnten, mal hinzugehen. Und ich muss sagen, ich bereue es nicht. Der Event tat so gut, die Gemeinschaft, die Fragen, die neuen Blickwinkel, die intensive Beschäftigung mit Gott und meiner Beziehung dazu. Und als verantwortliche Jugendleiter konnt ich meine Freude kaum im Zaun halten, als ich dann noch sah, wie sehr es meine Jugendlichen bewegte, wie gut es Ihnen tat.

Gott ist manchmal für Überraschungen gut: Den kleinen Patrick, der große Menschenmengen eher meidet, setzt er ein, um BUJU für ihn und damals 5 Jugendliche möglich zu machen. Und dort passieren Dinge, die ich mir davor nicht hätte ausmalen können. Wohl das beste Geburtstagswochenende, das ich jemals hatte!

Diese Jahr geh ich mit viel mehr Freude hin. Und ja, ich werde meine Spaziergänge auf dem Gelände brauchen, um irgendwie für mich zu sein; aber auch in der großen Menge fühle ich mich wohl und geh so richtig auf!

Gott verändert mich, pusht mich, fordert mich, aber trotzdem fühle ich mich wohl. Und ich bin gespannt, was er diese Jahr mit mir und den Jugendlichen macht und welche Überraschungen uns erwarten!

Sleepless Nights

Do you know this situation, when something is bothering your mind so much, it won’t let you sleep? Well, last night was one of these for me. Although it would seam the most rational thing to sleep on it and decide on what you gonna do with it, that never works for me. So I end up laying on bed, turning over, letting my emotions go, having talks with God etc. – which makes me even more awake but also kinda tired. So to get my sleep I sort out what bothers me and define actions how I am going to handle this. And when I find my peace with that, I can finally catch some sleep.
And today I realized, that I sometimes really need this. It is like a stop sign right there, that won’t let me carry on with all these other things before I deal with the topic that currently is bothering me and urgently needs to be addressed. It doesn’t really help for everything else on the next day, when I wake up after too little sleep, but it sets a new priority in my everyday life for something that I would not have focused on.
So at the end, I must say I am very thankful for the sleepless nights. And I hope they will reoccur whenever necessary, until I get a feeling myself to address stuff like this at the right time.

Heute auf dem Weg zur Bahn

… habe ich gelernt/erfahren:
– Mit der richtigen Worship-Musik geht es 15-20% schneller
– Das Wetter ist egal, wenn man richtig Freude hat
– Wenn man aus heiterem Himmel auf einmal “That you have saved me” ruft, wird der Rentner auf dem Fahrrad hinter einem auf einmal schlagartig langsamer
– Das lautstarke Singen von “Halleluja, Halleluja, Halleluja, du begeistert mich” führt zu voller Aufmerksamkeit von Bauarbeitern
– Wenn man bei starkem Gefälle auf einmal vor Freude das Hüpfen anhängt endet das darin, dass man so schnell unterwegs ist, das es nur noch durch “ausrennen” zu bremsen ist (und führt zu noch mehr Verwirrung bei den Bauarbeitern)
– Man kann nicht anders als zu strahlen und zu lachen
– Es ist gut ruhigere Musik für die Ankunft am Bahnhof/den Zug bereit zu haben
– Ich bin in den letzten Jahren ganz schön aus Form gekommen.
– Man ist in meiner körperlichen Form bis zum Halt Freising beschäftigt zu normaler Atmung zurückzukehren
– Mit Gott durch atmen und sich an seinem Werk freuen, tut gut
– Gott hat in mir schon ein verrücktes Kind, an dem er große Freude hat
– Gottes Liebe ist wunderbar

Und jetzt strahlt mich auch noch die Sonne an…. Und ich bin mir gar nicht sicher wer jetzt mehr von uns beiden strahlt…

Danke, für die Freude, die du mir jeden Tag schenkst! Du begeistert mich!

Your Love is Amazing

Sang this song (in German) in church today and since than it is stuck in my head.

Such a good start into the day/week, I can just pray:
Thank you God, for the joy you give me everyday.
Thanks for the wonderful people you sent my way.
Thanks for your love, that makes me dance and sing.
Thank you for every encouragement and blessing.