Der Einsatz zählt

Manchmal bin ich zu Faul Einsatz zu leisten. Da brauch nen Tritt in den Hintern. Das ist etwas unangenehm. So auch die Stelle, die das in der Bibel fordert: Lukas 19, 11-27. Das Gleichnis vom anvertrauten Geld.

Allein das Ende finde ich heftig. Der Diener der nichts gebracht hat, wird bestraft. Die Feinde werden ermordet. „Lieber barmherziger Jesus, ähhh, das war jetzt etwas heftig. Könnten wir bitte wieder ein schöneres, liebevolleres Gleichnis haben; verlorener Sohn und so?“, frag ich mich da. Und trotzdem steht es genau so da drin. Also, sollte ich mich damit wohl mal beschäftigen.

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Durchhalten mit dem richtigen Dopping

Heute musste ich auf dem Weg zum Bahnhof einen Zahn zulegen.
Der Start eines solchen Sprints ist immer einfach; Durchhalten ist meist die Herausforderung. Vor allem wenn man so unsportlich ist wie ich! Und auch das Ende leite ich gern früher ein; vorgenommen habe ich mir bis zur Kreuzung durchzuhalten; aber ca. 10 Meter davor musste ich mich erinnern, dass ich noch nicht da bin.

Manchmal geht es mir so im Glaubensleben. Der Start war ganz gut, aber Durchhalten ist nicht immer das einfachste.
Aber hier bekomm ich ein besonderes Doppingmittel: Den heiligen Geist, der mit Teil von Gottes Kraft gibt. Und dann bin ich nicht allein unterwegs: Ich bin jn Gemeinschaft mit anderen Christen unterwegs und gemeinsam lässt sich so einiges besser bewältigen. Und dann läuft da noch jemand Besonderes: Jesus, der den Weg vorgibt, aber auch keinen einzigen zurücklässt.

Und mit all dem unterwegs, läuft es dann doch irgendwie rund.
Wenn ich das Gefühl habe, ich ersticke in meinen ToDos; erhalte ich die Erfolge und Motivation, die mich festhalten lassen und mich selbst immer wieder beeindrucken, was ich leisten und aufholen kann.
Wenn ich bei einem Problem nicht mehr weiter weiß, bekomm ich den zur Seite geschickt, der das Problem mit mir – oder sogar ohne mich – beseitigt.
Wenn ich heute um 7:18 Uhr merke, mit dem 7:21-Zug wird wohl nichts, hat er genau so viel Verspätung, dass auch ich unsportlicher Mensch noch davor zum Bahnhof komme.

Und wenn ich doch mal Mist baue, dann hat Jesus dafür schon bezahlt und hilft mir wieder zurück auf die Rennstrecke, bis wir es ins Ziel geschafft haben.

Heute auf dem Weg zur Bahn

… habe ich gelernt/erfahren:
– Mit der richtigen Worship-Musik geht es 15-20% schneller
– Das Wetter ist egal, wenn man richtig Freude hat
– Wenn man aus heiterem Himmel auf einmal “That you have saved me” ruft, wird der Rentner auf dem Fahrrad hinter einem auf einmal schlagartig langsamer
– Das lautstarke Singen von “Halleluja, Halleluja, Halleluja, du begeistert mich” führt zu voller Aufmerksamkeit von Bauarbeitern
– Wenn man bei starkem Gefälle auf einmal vor Freude das Hüpfen anhängt endet das darin, dass man so schnell unterwegs ist, das es nur noch durch “ausrennen” zu bremsen ist (und führt zu noch mehr Verwirrung bei den Bauarbeitern)
– Man kann nicht anders als zu strahlen und zu lachen
– Es ist gut ruhigere Musik für die Ankunft am Bahnhof/den Zug bereit zu haben
– Ich bin in den letzten Jahren ganz schön aus Form gekommen.
– Man ist in meiner körperlichen Form bis zum Halt Freising beschäftigt zu normaler Atmung zurückzukehren
– Mit Gott durch atmen und sich an seinem Werk freuen, tut gut
– Gott hat in mir schon ein verrücktes Kind, an dem er große Freude hat
– Gottes Liebe ist wunderbar

Und jetzt strahlt mich auch noch die Sonne an…. Und ich bin mir gar nicht sicher wer jetzt mehr von uns beiden strahlt…

Danke, für die Freude, die du mir jeden Tag schenkst! Du begeistert mich!